München, I love you!

In Allgemein, München, I Love You! by Love It All Team

Love It All Figurine ist am Lesen

#lebensglücktrotzpandemie

Der neue Roman unserer Lieblingsautorin Jill van Veen gibt Hoffnung auf Liebe - und das auch in schwierigen Zeiten wie dem weltweiten Corona Ausbruch und Lockdown. Pandemie, Lebensfreude und Liebesglück. Eine kleine Liebeserklärung an München, führen uns doch die verschiedenen Erlebnisse quer durch die Großstadt mit Herz. Haidhausen, Schwabing, Friedensengel - auch wer München nicht kennt, bekommt einen zauberhaften Einblick in das Leben in der bayerischen Metropole.

Jill van Veens Roman erscheint derzeit exklusiv bei uns. Jeden dritten Tag wird es ein neues Kapitel geben und uns an weiteren Erlebnissen teilhaben lassen.
Stay tuned!!
Und jetzt: viel Spaß beim Lesen!

München, 16. März 2020

Noch scheint Corona und seine Auswirkung nicht wirklich real, doch schon am nächsten Tag verwandelt sich die Stadt zunehmend. Egal ob Familie, Single, Angestellter, Unternehmer oder Freiberuflerin, sie alle müssen Umstände meistern, auf die sie so nicht vorbereitet waren. Sie alle hatten sich das Jahr anderes vorgestellt. Lea, die plötzlich rund um die Uhr mit ihrem Mann und zwei Teenagern in der Wohnung mit Home-Schooling und Home-Office verbringt; Kati, die sich für dieses Jahr vorgenommen hatte, einen Mann für’s Leben kennenzulernen; Marta und Theo, deren Tochter ausgerechnet jetzt in Puerto Rico ist; Lucas, der gerade erst seine dritte Coffeshop-Filiale eröffnet hat und Manfred und Elisabeth, die mit ihren über achtzig Jahren mit Ängsten konfrontiert werden, von denen sie meinten, sie nie mehr wieder erleben zu müssen.
Doch zwischen all den Einschränkungen und Konflikten erleben sie immer wieder Mut, Liebe, Fortschritt, Freundschaft und Zusammenhalt.

„Das Leben ist zu schön, um ihm nicht immer wieder eine Chance zu geben.“

Was hat Dich zu dem Buch bewogen, Jill van Veen?

„Mir hat das Schreiben so viel Freude gegeben, es lenkt mich von den derzeitigen Umständen in der Welt ab. Es weckt wieder den Lebensmut, mir Begebenheiten auszudenken, wie sie an sich zwischen Menschen auf der ganzen Welt stattfinden könnten. Gerade die letzten Wochen haben mir gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt in Familie, unter Freunden und zwischen Mitbürgern ist. Ich möchte mit meinem Roman andere an der Freude teilhaben lassen, Mut machen und in diesen schwierigen Zeiten meinen Lesern eine kleine Auszeit von den Sorgen im Alltag geben. Denn gerade jetzt können wir alle eine Aufmunterung brauchen.

„Es weckt in mir wieder den Lebensmut, mir in Zeiten wie diesen Begebenheiten auszudenken, wie sie an sich zwischen Menschen auf der ganzen Welt stattfinden könnten.“

Kapitelübersicht

Das kleine Sushirestaurant in Haidhausen war gut besucht, doch nicht ganz so voll besetzt wie sonst.
Gerade setzten sich vier Leute an einen Tisch in der Ecke.
„Hab ich einen Hunger“, sagte der eine, sobald sie saßen und legte seiner Begleiterin den Arm um die Schultern. „Jetzt erst mal ein schönes Helles.“
„Und ihr meint, wir dürfen jetzt nicht von unserem Tirol-Wochenende erzählen?“, fragte der andere Mann fast ein wenig herausfordernd…..Zum Kapitel 1

Kati radelte nach dem Essen die Prinzregentenstraße hinunter. Es war jetzt dunkel geworden, die frische Luft war herrlich. Sie fuhr am erleuchteten Käfer’s Feinkost vorbei und machte eine mentale Notiz, dass sie hier unbedingt mal wieder hin musste. Es war eher selten, dass sie dazu kam, aber manchmal traf sie sich hier mit einem Freund, der in Haidhausen wohnte….Zum Kapitel 2

Es war erst der dritte Tag mit Home-Schooling, und er war noch nicht einmal halb rum, aber Lea war bereit, ihre Familie an den nächsten Interessenten zu verkaufen.
„Da würde man denken, dass die Jungs doch jetzt in einem Alter sind, wo sie einigermaßen selbständig sind, aber nee“, machte sie ihrem Ärger bei ihrer Cousine Marta am Telefon Luft…zum Kapitel

 

Kati und Tim trafen sich in der Riva Bar im Tal, weil Tims Kanzlei um die Ecke lag.
„Schon merkwürdig“, sagte Kati, als sie an ihrem Tisch saßen, „wenn man in den Restaurants plötzlich eine Armlänge Platz zum Nachbartisch hat. Gerade hier, wo es sonst so voll ist.“
„Stimmt.“ Tim nickte. „Am Wochenende haben sich die Menschen noch auf dem Viktualienmarkt gedrängt und gefeiert, aber heute habe ich schon den Eindruck, dass ein Großteil der Leute schlagartig vorsichtiger geworden ist seit Sonntag…zum Kapitel

Am Freitag saßen Dirk und Lucas zusammen in der „Coffee Addicts“ Filiale in Schwabing in der Schellingstraße an einem der Tische. Sie hatten gerade zugesperrt, und die beiden Mitarbeiter waren heim gegangen.
„Die Schließung wird kommen“, sagte Dirk.
„Ich weiß.“ Lucas spielte mit der Zuckerdose, ganz in Gedanken vertieft.
„Bleibt jetzt abzuwarten, was das Ministerium an Finanzhilfen oder Krediten bietet. Da kümmere ich mich drum.“ Dirk war der Finanzchef im Zweierteam. Er hatte die Versicherungen, Kredite und übrigen Zahlen ständig im Blick…weiter zum Kapitel

Als Theo die Wohnungstür aufschloss, stand Marta mitten im Wohnzimmer und telefonierte mit Silvie. Sie hatte Theo vor einer Stunde eine Nachricht geschickt, dass sie sich nun echte Sorgen wegen Silvie machte. Leider saß er da noch mitten in der Besprechung.
„Silvie, es wird alles gut. Wir holen dich sicher nach Hause“, sagte Marta.
„Versprichst du mir das?“ … zum Kapitel

Seit einer Stunde saß Lea mit Sven über seinen Arbeitsblättern. Es war zwar Samstag, aber gestern waren sie einfach nicht fertig geworden. Sie erinnerte sich daran, wie sie nach dem Abitur glücklich gedacht hatte, dass sie sich nie wieder mit diesen dämlichen Matheaufgaben würde abgeben müssen. Und jetzt?!
Natürlich war ihr klar gewesen, dass sie ihren Kindern mit Hausaufgaben würde helfen müssen. Aber dass sie ihnen auch noch die Rechenwege erklären müsste, das hatte sie sich nicht so vorgestellt. Sie hatte schon mit dem Lehrer hin und her gemailt und sie war nicht die einzige. Gottseidank hatten sie Glück mit Herrn Grewe und er hatte zugesagt, ein weiteres Hilfsblatt auszuarbeiten. Bis dahin mussten sie erstmal weitermachen… zum Kapitel

„Was?“ Marta verließ sofort ihren Platz in der Schlange und ging hinaus auf die Straße. „Woher weißt du das?“
„Es kam in den Nachrichten, Lucias Vater hat es eben erzählt. Irgendein Beschluss in der Regierung. Sobald der durch ist, schließen sie alle Flughäfen, um sich vor den Touristen zu schützen. Also, dem Virus.“
Das darf doch nicht wahr sein, dachte Marta.
„Was mach ich denn jetzt, wenn ich nicht fliegen kann?“
Marta wischte sich ungeduldig eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
„Ich kümmere mich darum. Nicht die Nerven verlieren. Ich rufe dich wieder an.“…zum Kapitel

Es würde nicht reichen.
Sie konnte die Zahlen noch so häufig durchrechnen, es reichte nicht.
Kati stand vom Tisch auf, setzte sich auf’s Sofa und starrte aus dem Fenster. Ihr Gehalt war von Anfang an eher bescheiden gewesen. Sie hatte damals gedacht, dass diese Agentur nur eine Zwischenstation sein sollte. Nur war dann der Alltagsstress eingekehrt und sie hatte es die letzten drei Jahre versäumt, sich nach einer anderen Stelle umzuschauen…zum Kapitel

Lucas traf Isabelle am chinesischen Turm. Sie hatten sich zu einer Joggingrunde verabredet.
„Wo möchtest du lang laufen“, fragte er, als sie ihre Fahrräder angeschlossen hatten.
„Mh.“ Sie überlegte, während sie die Haare zu einem Pferdeschwanz zusammenband. Sexy sah sie aus in der Laufleggings mit der rosafarbenen Jacke, fand er.
„Lass uns zum Seehaus und noch ein Stück weiter laufen und später die Runde am Eisbach abschließen?“
„Gute Idee. Dann los.“…zum Kapitel

Es war Sonntag. Bereits seit einer Stunde saß Silvie im Flughafen von San Juan auf einem der Plastikstühle und starrte auf die Anzeigetafel. Zwei interkontinentale Flüge und ein Flug nach San Francisco waren bereits gecancelt worden.
Sie hatte zwar ihren Eltern gesagt, sie sei ruhig und zuversichtlich, aber das war die Übertreibung des Jahres gewesen. In dem Moment hatte sie sich mutig gefühlt, aber heute morgen hatte sie das Frühstück nicht herunterbekommen….zum Kapitel!

Zu Silvies Erleichterung landete der Flieger pünktlich. Das Gepäck war bereits durchgecheckt bis Berlin. Vincent musste denselben Flug erreichen, also war sie nicht allein beim Umsteigen. Alle Leute im Flughafen schienen es eilig zu haben.
„Das ist total gespenstisch“, sagte Silvie, während sie zu ihrem neuen Gate hasteten. „Überall Gitter vor den Geschäften und alles zu.“
„Mh“, machte Vincent nur, während er die Schilder absuchte. „Wir sind falsch.“
„Was, wieso?“ Sie sah sich um. „Eben wurde es doch noch angezeigt.“
„Muss da vorn irgendwo abgezweigt sein.“
Sie machten kehrt und liefen die Strecke ab, bis sie die Abzweigung gefunden hatten. Jetzt verfielen sie beide in Laufschritt und joggten…zum Kapitel 

Lucas Laune stand auf Sturm. Seit gestern Abend schon war er wegen der Online-Panne beschäftigt und mit Heini im Austausch. Den Morgen über war nichts vorangegangen. Schließlich hatte er das Café verlassen müssen, weil er einfach zu laut wurde beim Telefonieren. Heini hingegen blieb stoisch und erklärte immer wieder, er wäre dran, er könne es sich nicht erklären. Schließlich hatte er Heini gekündigt. Auch wenn er sich selbst nicht mit Programmieren auskannte, aber ihm war klar geworden, dass sie mit diesem Menschen eine Nullnummer gezogen hatten…zum Kapitel

Als sie in München landeten merkte Silvie erst, wie müde sie war. Die Stunden auf dem Flughafen Tegel hatten sie und Vincent im Wartebereich mit einem Sitz Abstand zwischen sich verbracht. Erstaunlicherweise war ihnen, abgesehen von ein paar Stunden Schlaf im Flieger, nie langweilig geworden. Sie hatten geredet, sich Videos auf YouTube gezeigt und Karten gespielt. Trotzdem war sie jetzt glücklich, als sie ihre Koffer vom Band holten und die Odyssee hinter sich hatten….zum Kapitel

Als Marta im Wohnzimmer nach ihrem Buch suchte, das sie gerade las, stolperte sie gleich zweimal über Kabel. Theo saß am Wohnzimmertisch und hatte dort sein Home-Office eingerichtet. Nach zwei Tagen hatte er sich einen zweiten Bildschirm aus dem Büro geholt, weil er mit einem allein nicht ausreichend arbeiten konnte. Dann war da noch der Scanner. Ein weiteres Kabel. Gerade saß Theo in einer Team-Besprechung über Zoom. Er hatte seine Kopfhörer mit Mikrofon angeschlossen, damit Silvie und Marta nicht immer alle Mitarbeiter mithören mussten…zum Kapitel

Sie hatte auch diesen Urlaubstag zu einem großen Teil an ihrem Schreibtisch verbracht. Regina hatte ihr bereits Vorlagen geschickt, aber die waren sehr zahlenlastig. Kati hielt sich nicht für dumm, aber wenn sie etwas las und es entstand dabei kein Bild in ihrem Kopf, dann konnte sie nur schwer damit arbeiten. Sie war erst vorangekommen, nachdem sie im Internet endlich nach mehreren Fehlschlägen eine anschauliche Anleitung auf einem kanadischen Start-Up Blog gefunden hatte, wie man an konkret an den Aufbau eines Business für Webseitenlösungen heranging. Sie hatte einen Teil der Fragen abgearbeitet, bis sie plötzlich nach der Mittagspause ins Zweifeln gekommen war…zum Kapitel

Die Nachmittagssonne schien auf den Balkon, aber das Licht war nicht optimal, fand Lea. Am liebsten wäre ihr natürlich gewesen, wenn sie ein paar Stimmungsfotos in einem der Cafés hätte machen können, aber damit musste sie wohl warten, bis die Beschränkungen ein wenig gelockert wurden. Schließlich war sie keine Berufsfotografin. Sie hatte trotz allem ein paar hübsche Fotos zusammen bekommen, von denen sie sicher ein bis zwei pro Einstellung an Lucas schicken konnte. Dafür hatte sie das Stoffkörbchen mit Brötchen gefüllt, einen von den To-Go Bechern vom Coffee Addicts mit dem Filzwärmeschutz dazu gestellt und ihre eigene French Press Kanne mit Kaffe gefüllt, der mittlerweile kalt war…zum Kapitel

„Ist heute Mittwoch oder Donnerstag?“, fragte Silvie. Sie lag auf ihrem Bett und telefonierte mit Vincent. Die letzten Tage hatte sie nicht viel von ihm gehört, hier und da hatten sie mal eine Nachricht ausgetauscht. Silvie hatte allerdings selbst nicht viel Zeit gehabt. Sie hatte sich durch die Vorgaben ihrer Schule gearbeitet. In jedem Fach hatte sie einen Haufen pdfs zugeschickt bekommen und Kapitelangaben in ihren Büchern, die es durchzuarbeiten galt…zum Kapitel

„Die Zeit vergeht so schnell, ich habe das Gefühl, ich stehe morgens auf und gehe gleich wieder ins Bett“, sagte Lea, während sie auf ihrer Kamera den besten Bildausschnitt wählte. Es war halb acht am Abend und sie telefonierte nebenbei mit ihrer Freundin Kathrin über Kopfhörer. „Immer derselbe Ablauf, jeden Tag. Ostern ist fast eine Woche her und ich hätte mein Lieblingsfest beinahe vergessen. Irgendwie war es einfach nur ein Wochenende.“…zum Kapitel

Am Freitagmorgen hatte Kati nach dem Aufstehen beschlossen, dass sie sich heute belohnen würde. Sie hatte ihre Webseite fertig und nun auch ihre Angebotspakete eingestellt. Außerdem hatte sie den Blog eingerichtet und postete dort seit zwei Wochen alle zwei Tage, um Reichweite aufzubauen. Gestern Abend hatte sie das erste Mal einen deutlichen Anstieg in der Zahl der Aufrufe ihrer Seiten erkennen können. Am liebsten hätte sie ihren Meilenstein mit jemandem gefeiert, aber persönlich und nicht nur telefonisch…zum Kapitel

Zufrieden betrachtete Manfred sein Werk. Er war gut vorangekommen mit dem Schreibtisch für Lucas. Bei jeder Gelegenheit hatte er in der letzten Zeit im Hinterhof gearbeitet. Gerade als er festgestellt hatte, das ein Brett nicht richtig passte und er eine Hobelbank gebraucht hätte, wurden die Baumärkte wieder geöffnet. Sofort war er zum Baumarkt gefahren. Das mit dem Abstandhalten versuchte man dort zu organisieren, indem jeder einen Einkaufswagen nehmen musste und angeblich wurde nur eine gewisse Anzahl an Kunden hereingelassen. Mit seiner Maske und einem Wagen bewaffnet hatte er in der Schlange warten müssen, bis er endlich hineinschieben konnte….zum Kapitel

Ihr Lieben,

wir hatten gesagt, wir wollen etwas zur Unterhaltung und Ablenkung während des Lockdowns beitragen.
Wir hoffen, dass uns das gelungen ist.
Nun ist der Lockdown zum Glück beendet, und die Beschränkungen weitgehend aufgehoben.
Die Türen und Tore öffnen sich wieder, und wir schließen die Seiten.
Es hat 3/4 des Romans gedauert, bis wir uns wieder in Restaurants und Biergärten treffen durften.

Die letzten 7 Kapitel werde ich jetzt offline schreiben und dann geht das Manuskript ins Lektorat.
Der Erscheinungstermin von „München, I love you!“ wird jetzt an dieser Stelle noch nicht verraten – aber er ist zeitnah!

Es hat viel Spaß gemacht, die 21 Kapitel sofort mit euch zu teilen!

Vielen Dank auch für die vielen Anregungen, die wir erhalten haben, zu Themen, welche euch in dieser Zeit bewegt haben.

Über meinen Newsletter werdet ihr weiter auf dem Laufenden gehalten.
Natürlich informiere ich auch über FB und Instagram, wenn der Roman erscheint.

Wer jedoch Lust hat, sich bei mir im  Newsletter anzumelden, für den haben wir noch 1-2 Überraschungen in petto :-)!

Ihr könnt euch auf meiner Autorenseite in den Newsletter eintragen unter www.jillvanveen.de

Jetzt wünsche ich euch von Herzen:

Bleibt gesund und genießt die Abende draußen!

XX Jill van Veen​

XOXO