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Frankfurter Buchmesse

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Neuigkeiten für Leseratten...

Jedes Jahr sind die Leipziger und die Frankfurter Buchmesse für Verlage, Autoren aber auch Lesebegeisterte ein absolutes Muss. An den ersten Tagen, die angefüllt sind mit Podiumsrunden, Autogrammstunden bekannter Autoren aber auch Lesungen an verschiedenen Ständen, ist nur Fachpublikum zugelassen. Natürlich war unser Jill van Veen auch eingeladen. Was sie auf der Messe Neues entdeckt und bei ihrer Reise dorthin erlebt hat, berichtet sie hier.

Die Reise beginnt...

früh am Morgen – die Betonung liegt auf sehr früh! – als ich mich mit dem Zug auf den Weg nach Frankfurt mache. Leider lässt mich mein übliches Zug-Reise-Glück im Stich, denn wir verlassen mit 55min Verspätung den Münchener Hauptbahnhof – was ich aber erst bei Ankunft in Frankfurt merke. So vertieft war ich in meine Arbeit am Laptop. Erkenntnis des Tages: man muss nur den Fokus richtig legen! Meine Termine sind zum Glück erst ab Mittag. Auf dem Weg zum Messegelände schließe ich erste nette Bekanntschaften mit mitreisenden Leidensgenossen. Doch die Vorfreude auf den Tag vertreibt die Empörung über die unzuverlässige Bahn. Die Frankfurter Messe ist einfach beeindruckend. Hunderte von Verlagsständen, namenhafte und mir völlig unbekannte bevölkern die gesamte Halle 3. 

Mein erster Anlaufpunkt ist eine Podiumsdiskussion von Self-Publishern unterschiedlicher Genre. Ich entdecke Mila Summers (bekannt u.a. „Küssen unter dem Mistelzweig“) und übersehe aus Müdigkeit meine eigene Lektorin „Die Texthexe“ auf dem Podium. Aber schließlich sind wir erst am Mittag verabredet. 

Ich beschließe, mir erst einmal einen Überblick zu verschaffen und bummle los. Eine unglaubliche Vielfalt an Neuerscheinungen: Charlotte Links Roman „Die Suche“ klingt sehr vielversprechend, werde ich mir kaufen! Bei den Neuerscheinungen für’s Herz kommt „Das Weihnachtscafé in Manhattan“ auf meine Leseliste. 

Ich lasse mich weiter treiben durch die Hallen, vorbei an britischen und US-amerikanischen Verlagsständen. Kurz darauf ist es Zeit für den Termin mit meiner Lektorin. „Die Texthexe“ und ich haben bereits an 3 Bücher von mir zusammen gearbeitet. Beim Mittagessen im Sonnenschein am plätschernden Brunnen zwischen den Hallen lasse ich die Seele baumeln und erhole mich ein wenig von den ganzen Eindrücken. 

Später treffe ich mich mit einem Freund, der für eine Verlagsgruppe arbeitet. Gemeinsam besuchen wir den KiWi Stand und treffen auf Bestsellerautor Frank Schätzing. Die Verlagsmitarbeiterin empfiehlt uns seinen neuen Roman „Die Tyrannei des Schmetterlings“ sowie „Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste“ von Philipp Schwenke. Ein Muss für alle Fans von Winnetou, Kara Ben Nemsi und ihrem Erschaffer Karl May. Das Buch handelt von Karl Mays erster echten Reise ins Ausland. 

Frankfurter Buchmesse, immer einen Besuch wert
Buchmesse Frankfurt für Lesebegeisterte

Am Nachmittag...

hole ich mir eine leckere Waffel, dazu einen Kaffee und dann ist es Zeit für die Diskussionsrunde mit Frank Schätzing auf dem „blauen Sofa“. Sehr interessant. 

Inspiriert von vielen Gesprächen mit anderen Autoren an den Verlagsständen, geschmackvollen und weniger ansprechenden Buch Covern und dem Stimmengewirr in allen Hallen verlasse ich zufrieden das Messegelände, um ich auf den Heimweg zu machen. 

 

Rowohlt Verlag

Die Rückfahrt...

gestaltet sich ähnlich glücklos wie die Hinfahrt. Ein ICE Brand am Vormittag – zum Glück ohne Schwerverletzte – hat zu einem kompletten Chaos auf den deutschen Zugstrecken geführt. Statt Verspätung fährt mein Zug nach München nicht nur von einem anderen Gleis als angegeben ab – er legt auch noch ganze 3 Minuten früher los! Und ich sehe ihm verdutzt nach. Eine hilfsbereite Bahnmitarbeiterin ist mir dann mit Entschuldigung, Rat und neuem Ticket zur Hilfe. Ich überbrücke die Wartezeit bis zur neuen Abfahrt noch ein wenig in der „Markthalle“, probiere einen Apfelwein und arbeite an meinem Messebericht. Ausserdem muss ich mir einige Ideen für mein Buch notieren, an dem ich aktuell arbeite. 

 

Deutlich nach Mitternacht falle ich todmüde zu Hause ins Bett. So ein Messetag ist anstrengender als eine ganze Woche arbeiten! Aber es ist immer wieder spannend und inspirierend.

Jill van Veen
Jill van Veen
Autorin

XOXO